Erzeugerland Erfolgsgeschichte vom Black-Forest-Hackathon
- 19. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Als das Projekt noch Kinderschuhe trug

Bevor das ganze Projekt Erzeugerland in die Startlöcher gefunden hat, hat eine damalige Projektgruppe 2022 beim "Black Forest Hackathon" ordentlich überzeugen können. Dieser ist der "Treffpunkt der Visionäre", wie die Veranstalter der "Black Forest Innovation GmbH" selbst erklären. Lukas, Gründer von Erzeugerland und Teilnehmer des OGF-Labs (eine interne Startup-Förderung der Hochschule), entschied sich damals recht spontan für eine Teilnahme am Hackathon. Bestehend aus zwei Marketern und zwei Entwicklern hat sich das Team rund um Co-Founder Lukas zusammengesetzt, um am Wettbewerb teilzunehmen.
Die Standortnähe zum benachbarten Technologiepark war eine perfekte Gelegenheit, das Thema digitale Direktvermarktung auf die Bühne zu bringen und zu präsentieren. Über ein Wochenende hatten die Teams 48 Stunden Zeit, um ihr Projekt auszuarbeiten und Sonntags im Finale für die Preisverleihung vorzustellen.
Lukas’ Projektidee, ursprünglich unter dem Namen "Fleischboerse", zielte darauf ab, Erzeuger und Verbraucher über eine digitale Plattform zu verbinden. Über die App sollten Erzeuger und Verbraucher Anfragen stellen und so direkt miteinander in Kontakt treten können – ein Modell, das besonders für den regionalen Fleischmarkt interessant ist. Diese Idee, die Termingeschäfte und Direktvermarktung zusammenbringt, begeisterte die Jury.

Der entscheidende Pitch – Unterstützung von Rainer Huber, Edeka Südwest
Am Sonntag präsentierte das Team seinen finalen Pitch vor der Jury. Besonders Rainer Huber, CEO von Edeka Südwest, zeigte sich von der Idee begeistert. Denn für den Edeka CEO ist es schwer, regionale Produkte in dieser Menge in den Handel zu bringen. "Fleischboerse - Erzeugerland" bietet aber für den Erzeuger genau diese bequeme und einfache Lösung an: Sie ermöglicht es, hochqualitative und nachhaltig erzeugte Fleischprodukte direkt an den Verbraucher zu vermarkten. Huber, welcher selbst einen engen Bezug zu regionalen Erzeugern pflegt und auch nachhaltige Projekte in seinen Märkten unterstützt, lobte Erzeugerland und betonte dabei die Relevanz digitaler Lösungen in der Direktvermarktung.
Dass das Projekt zukunftsfähig ist, bestätigte sich durch den Gewinn des Preises für Nachhaltigkeit – mit 1.000 Euro.

"50 Prozent davon sind in das zukünftige Erzeugerland-Projekt geflossen, die anderen 50 Prozent haben wir unter uns aufgeteilt."
"Doch der finanzielle Aspekt steht hier nicht im Vordergrund, sondern auch die Nähe zu Fleisch-Erzeugern, welche regional mit uns zusammenarbeiten möchten."
Das Team von Erzeugerland war deshalb schon zwei Wochen auf Tour durch die Region, um möglichst viele Direktvermarkter zu treffen und wertvolles Feedback einzuholen. Über zwei Wochen fuhren wir von Bauernhof zu Bauernhof, um die Idee vorzustellen und natürlich das Projekt zu vermarkten.
Die Erzeugerland-Erfolgsgeschichte startete auch mit Dominik Jauch von der Angus Ranch, welche seit 40 Jahren Biolandbetrieb ist. Die Story zu ihm und seinem Betrieb erzählen wir einen eigenen Artikel: Schaut dort gerne mal rein!
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